Wieckhorst ein kleines Dorf etwa eine halbe Meile von der Kirche gegen Süden.
Es gehört zur Landschaft Verden zum Amt oder Gericht Rotenburg und ihr Pfarramt ist Schneverdingen. Anzahl der Feuerstellen = 5.
So steht es in der ältesten Beschreibung der Landschaft und Besiedlung von 1791.
| Den Ortsnamen Wieckhorst gibt es nur einmal in Deutschland. Es ist nie ein Wieckhorst in Wieckhorst Hofbesitzer gewesen. Wir müssen davon ausgehen, dass es keinen Wieckhorst als Gründer des Dorfes gegeben hat. Der Name für dieses Dorf ist aus einem Flurnamen entstanden. |
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| Erste Erwähnung der Namen Wichhorst / Wieckhorst |
| Weil der Richter des Gohes (Untergliederung eines Gebietes) Schneverdingen ungerecht und hartherzig war, hat Iso der 31. Bischof von Verden dem Jammern der Schneverdinger Bauern nachgegeben und 1231 den Lipphold von Zarenhusen als Vogt abgesetzt. Seitdem ist die Vogtei (Gebiet eines Vogts = Verwalter) in der alten Art abgeschafft. Ab da bestand für fünf Höfe so etwas wie eine Vogttei. Ihre Inhaber mussten ab diesem Zeitpunkt jährlich viermal das Vogtding in Schneverdingen besuchen. Es waren ein Hof in Wieckhorst, ein Hof in Brocke, zwei Höfe in Schülern und ein Hof in Schneverdingen. |
| Schreibweise der Namen vom Dorf: 1231 Wichhorst 1592 Wieckhörst 1654 Wickhorst, Wiekhorst 1655 Wieckhorst Als Name 1452 Wychorst 1477 Wickhorst 1537 Wickhoff 1591 Wieckhorst 1699 Wieckhorst Nach Meinung der Heimatforscher ist der Name Wieckhorst aus einem Flurnamen entstanden. So steht geschrieben eine abgehauene Waldstelle mit Gestrüpp und Baumstümpfen benannte man mit Horst. Daher Wiekhorst, Rodehorst. Namenforscher schreiben, Wieck(Hbg.oft): altnd. wik = Ortschaft, auch in ON. (Bruns – wik) z.T. wohl andere Schreibung für Wick, wie Wiecking: Wicking! | ![]() |
Aber genau genommen, Wieckhorst meint „Modriges Gehölz“!




